Kreta entdecken – Der Palast von Phaistos und Matala

An meinem letzten ganzen Tag auf Kreta gab es dann auch nochmal ein wenig Kultur und Geschichte, von der es nicht wenig auf der Insel gibt. Mein Interesse für sowas hält sich leider in Grenzen und das meines Freundes ist auch nicht größer, sonst hätte es wohl mehr im Programm gegeben. Aber ein bisschen was gehört wohl immer dazu.

Wir machten uns von Heraklion auf den Weg zum Palast von Phaistos, wobei Palast wohl das falsche Wort ist. Ruine trifft es wohl eher. Auf dem Weg dorthin hat sich mein GPS auf dem Handy leider verabschiedet und wir haben uns gewaltig verfahren. Und waren plötzlich auf einer Straße die wohl ohne Pick-Up oder Jeep nicht bewältigt werden konnte.

 

Zum Glück haben wir einen super netten Griechen getroffen, der zwar kein Englisch konnte, uns aber mit Händen und Füßen den richtigen Weg mitgeteilt hat. Wir hatten durch dieses Verfahren etwa eine Stunde verloren, aber in der richtigen Gesellschaft macht auch das nichts. Durch das Verfahren haben wir aber auch ein kleinen wunderschönen kleinen Bach und Olivenbäume gefunden. Wobei Olivenbäume auf der gesamten Insel keine Besonderheit sind.

Als wir dann an den Ruinen angekommen waren, schnappten wir uns schnell unsere Taschen und wollten los um eine Eintrittskarte zu kaufen. Aber durch unsere Studentenausweise brauchten wir gar nichts zahlen und konnten so in die Ruinen. Wirklich spektakulär waren diese Ruine für uns nicht, aber vielleicht ist dies anders, wenn etwas mehr Interesse zu diesem geschichtlichen Abschnitt vorhanden ist. Zusätzlich waren wir mitten in der Mittagshitze dort und es war in der Sonne schwer zu ertragen und viel Schatten gab es dort nicht.

Dort gab es auch noch sowas wie ein kleinen Museumsshop mit Postkarten und einigen Büchern und Reiseführern und auch ein kleines Bistro. Dort kauften wir einige Postkarten und auch zwei Blätterteigschnecken mit Spinat und Feta. Nach dieser kleinen Stärkung ging es weiter nach Matala.

Matala ist als kleines Hippie- Dorf bekannt, mit bunt bemalten Straßen und einigen Höhlen in den Felsen am Strand, die man gegen Geld besichtigen kann. Der Strand in Matala direkt ist wenig spektakulär, sodass wir dort auch nicht baden waren sondern uns entschieden haben zum etwas abgelegene Red Sand Beach zu wandern.

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Um zum Red Sand Beach zu kommen muss man über einen Trail wandern der etwa 20 Minuten dauert und man sollte festes Schuhwerk dabei haben. Allein der Trail lohnt sich schon, da man von dort aus einen fantastischen Ausblick über die gesamte Bucht hat.

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Und auch in Richtung Matala hat mein eine wunderschöne Aussicht.

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Über diesen Trail ging es zum Strand und der Sand dort hat wirklich eine sehr besondere Farbe. Dort waren wir dann auch Baden und haben die späte Nachmittagssonne genossen. Was zu diesem Strand gesagt werden sollte: lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Nacktbaden dort sehr verbreitet ist. Es hat niemand etwas dagegen, wenn man lieber in Badekleidung am Strand liegt und schwimmen geht. Aber man sollte es ebenso tolerieren, dass dort Menschen freizügig unterwegs sind. Es ist eben ein Hippie- Dorf.

Dieser Strandtag an einem sehr leeren Strand und mit einer sehr besonderen Atmosphäre war ein wunderschöner Abschluss für meine Kretaurlaub und den Besuch bei meinem Freund.

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Gegen 17.30 Uhr haben wir uns wieder auf den Heimweg nach Heraklion gemacht und waren dort noch super lecker essen. Das Restaurant war eine Empfehlung unserer Vermieterin und es war wirklich sehr gut. Da mein Flug am nächsten Morgen sehr, sehr früh ging, wurde es auch kein langer Abend mehr, es hieß noch Sachen packen und natürlich gingen wir später zu Bett als es geplant war.

Kreta war einfach nur fantastisch!

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